Allgemeine Geschäftsbedingungen
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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Happy Arbitrage, ein Angebot der BaDuNi GmbH
Stand: 27.05.2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der BaDuNi GmbH, Iberg 9, 77876 Kappelrodeck, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 751614, USt-IdNr. DE369274875, vertreten durch den Geschäftsführer Sebastian Baßler, und den Kunden über die Nutzung der unter der Marke Happy Arbitrage angebotenen Leistungen.
(2) Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB und an Personen, die den Vertrag ausschließlich zur Vorbereitung oder Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließen. Eine private Nutzung als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen. Der Kunde bestätigt bei Vertragsschluss, dass er nicht zu privaten Zwecken bestellt.
(3) Der Anbieter kann vor oder nach Vertragsschluss geeignete Nachweise zur unternehmerischen Tätigkeit oder zum eindeutig gewerblichen Zweck der Bestellung verlangen, zum Beispiel Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Handelsregisterauszug oder eine nachvollziehbare Erklärung zur unmittelbar beabsichtigten gewerblichen Tätigkeit als Amazon Seller.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Schwerpunkt der Leistung
(1) Vertragsgegenstand ist die Bereitstellung eines integrierten Komplettsystems für Amazon Reseller und angrenzende gewerbliche Handelsmodelle. Hauptleistungen sind:
- Bereitstellung softwaregestützter Werkzeuge zur Produktrecherche, Preisbeobachtung, Auswertung und Buchhaltung, insbesondere ArbitrageOne Premium und ergänzende Module.
- Bereitstellung eines tagesaktuellen Dealservice mit Preisalarmen und Storefront-Beobachtung.
- Zugang zu einer geschlossenen unternehmerischen Community mit Erfahrungsaustausch.
- Individuelle Beratung und Begleitung im Rahmen des gebuchten Tarifs, einschließlich Q&A-Calls und Erfahrungsaustausch.
(2) Der Schwerpunkt der vertraglich geschuldeten Leistung liegt auf softwaregestützter Datenversorgung, Dealversorgung, individueller Beratung und unternehmerischem Austausch. Eine systematische Vermittlung von Kenntnissen oder Fähigkeiten im Sinne eines didaktisch strukturierten Lehrgangs ist nicht geschuldet.
(3) Soweit ergänzend zu den Hauptleistungen aufgezeichnete Videoressourcen, Vorlagen, Checklisten und Prozessbeschreibungen über eine Wissensdatenbank zugänglich gemacht werden, handelt es sich um eine untergeordnete Nebenleistung zur eigenverantwortlichen Nutzung. Diese Nebenleistung enthält keine Lernerfolgskontrolle, keine vom Anbieter durchgeführte Prüfung, keine verbindliche Lernplanvorgabe und keine garantierte didaktische Aufbereitung.
(4) Live-Calls, Q&A-Runden und Videoantworten dienen der individuellen Beratung und dem Erfahrungsaustausch der Kunden in ihrer unternehmerischen Tätigkeit. Sie sind keine Lehrveranstaltung und enthalten keine Wissensabfrage durch den Anbieter. Eine Verpflichtung zu individueller Rechts-, Steuer-, Anlage- oder Unternehmensberatung im engeren Sinne wird hierdurch nicht begründet.
(5) Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, bestimmte Gewinne, Umsätze, Einkaufschancen, Verkaufsergebnisse oder BuyBox-Platzierungen werden nicht geschuldet.
(6) Die aktuell verfügbaren Tarife, deren Funktionsumfang, monatliche Preise, Mindestlaufzeiten, Testphasen und Zahlungsintervalle ergeben sich aus der jeweils im Bestellprozess angezeigten Tarifbeschreibung.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Vertragsschluss und Vertragsabwicklung erfolgen in deutscher Sprache.
(2) Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er den Bestellvorgang über Stripe Checkout abschließt, die Zahlung autorisiert und die erforderlichen rechtlichen Bestätigungen abgibt. Der Vertrag kommt mit Bestätigung durch den Anbieter oder durch Freischaltung des Zugangs zustande.
(3) Vor Abschluss der Bestellung werden dem Kunden die wesentlichen Vertragsinformationen angezeigt, insbesondere Tarif, Preis, Umsatzsteuerhinweis, Zahlungsintervall, Mindestlaufzeit, etwaige Testphase und Kündigungsregelung.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, im Bestellprozess wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Das gilt insbesondere für Name, E-Mail-Adresse, Rechnungsdaten, unternehmerischen Status und Zahlungsdaten.
(5) Der Anbieter kann eine Bestellung ablehnen oder den Zugang sperren, wenn begründete Zweifel bestehen, dass die Bestellung zu privaten Zwecken, mit falschen Daten oder unter Umgehung der B2B-Beschränkung erfolgt.
§ 4 Preise, Umsatzsteuer und Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich als monatliche Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt.
(2) Die Höhe des monatlichen Entgelts, die Mindestlaufzeit und eine etwaige Testphase ergeben sich aus der jeweils im Bestellprozess (Checkout) angezeigten Tarifbeschreibung. Die Darstellung im Checkout ist maßgeblich.
(3) Die Zahlung erfolgt über Stripe. Stripe kann je nach Verfügbarkeit unterschiedliche Zahlungsmethoden anbieten. Der Kunde autorisiert die wiederkehrende monatliche Belastung der hinterlegten Zahlungsmethode für die jeweils fälligen Entgelte.
(4) Das monatliche Entgelt wird zu Beginn des jeweiligen Abrechnungsmonats fällig, sofern im Checkout oder in einer individuellen Vereinbarung nichts anderes angegeben ist. Eine Vorauszahlung der Gesamtsumme der Mindestlaufzeit findet nur statt, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
(5) Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt oder per E-Mail übermittelt.
(6) Rabattierte Preise, Sonderangebote oder individuelle Vereinbarungen gelten nur, wenn sie im Checkout, in einer Auftragsbestätigung oder in Textform ausdrücklich bestätigt wurden.
(7) Das monatliche Entgelt bei Tarifen mit Mindestlaufzeit ist eine periodisch wiederkehrende Vergütung für die im jeweiligen Abrechnungsmonat zur Verfügung gestellten Leistungen und stellt keine in Raten gezahlte Gesamtvergütung im Sinne der §§ 491 ff. BGB dar. Eine Aufspaltung eines einmalig geschuldeten Gesamtentgelts in Teilraten, eine Stundung einzelner Zahlungen oder vergleichbare Teilzahlungsmodelle werden nicht angeboten und nicht vereinbart.
§ 5 Testphase
(1) Soweit für einen Tarif eine Testphase angeboten wird, beginnt diese mit erfolgreichem Abschluss des Bestellvorgangs im Checkout. Die Dauer der Testphase ergibt sich aus der jeweils im Checkout angezeigten Tarifbeschreibung.
(2) Während der Testphase kann der Kunde Zugriff auf Dealservice, Community und Software erhalten. Ergänzende Materialien in Memberspot oder vergleichbaren Wissensdatenbanken können ganz oder teilweise erst nach Ablauf der Testphase freigeschaltet werden.
(3) Wird das Abonnement nicht vor Ablauf der Testphase per E-Mail an support@happyarbitrage.de gekündigt, geht es automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Die erste Zahlung wird dann gemäß Checkout fällig.
(4) Für Happy 360+ wird keine Testphase angeboten, sofern im Einzelfall nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Die Mindestlaufzeit ergibt sich aus der jeweils gebuchten Tarifvariante im Checkout.
(2) Soweit im Checkout nichts Abweichendes angegeben ist, gelten folgende Grundmodelle für die Laufzeitstruktur:
- Happy Deals (monatlich): keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar zum Monatsende.
- Happy Deals (12 Monate): 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar zum Monatsende.
- Happy 360 (6 Monate): 6 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar zum Monatsende.
- Happy 360 (12 Monate): 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar zum Monatsende.
- Happy 360+ (6 Monate): 6 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar zum Monatsende.
- Happy 360+ (12 Monate): 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar zum Monatsende.
Die jeweils geltenden Nettoentgelte ergeben sich aus der Tarifübersicht und der verbindlichen Anzeige im Checkout. Die Abrechnung erfolgt monatlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Eine Vorauszahlung der Gesamtsumme der Mindestlaufzeit findet nur statt, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Eine Kündigung während der Mindestlaufzeit ist nur zum Ende der Mindestlaufzeit möglich. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit ist eine Kündigung zum Ende des jeweils laufenden monatlichen Abrechnungszeitraums möglich.
(4) Die Kündigung bedarf der Textform und ist per E-Mail an support@happyarbitrage.de zu erklären. Maßgeblich für die Bearbeitung ist der Zugang der Kündigungserklärung unter dieser Adresse.
(5) Der Anbieter bestätigt den Eingang der Kündigung in Textform und nennt den nächstmöglichen Beendigungszeitpunkt. Erfolgt eine Kündigung vor Ablauf der Mindestlaufzeit, bleibt die Zahlungspflicht bis zum Ende der Mindestlaufzeit bestehen.
(6) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
(7) Die Parteien sind sich einig, dass der Schwerpunkt des Vertrags auf der Bereitstellung von Software, Dealservice, Daten, individueller Beratung und Community liegt. Dienste höherer Art im Sinne des § 627 BGB sind nicht prägender Bestandteil des Vertrags. § 627 BGB findet auf das Vertragsverhältnis daher keine Anwendung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 7 Pausierung
(1) Kunden der Tarife Happy 360 (6 Monate), Happy 360 (12 Monate), Happy 360+ (6 Monate), Happy 360+ (12 Monate) sowie Happy Deals (12 Monate) können einmal pro Kalenderjahr eine Pausierung von bis zu 2 Monaten beantragen. Ein Anspruch auf Pausierung besteht nicht.
(2) Die Pausierung bedarf der vorherigen Vereinbarung in Textform. Während der Pausierung ruhen Leistungspflichten und Zahlungspflichten.
(3) Die Vertragslaufzeit, eine laufende Mindestlaufzeit und der nächstmögliche Kündigungstermin verlängern sich um den Zeitraum der Pausierung.
(4) Die Pausierung gilt nicht für Happy Deals (monatlich), da dieser Tarif ohne Mindestlaufzeit monatlich kündbar ist.
§ 8 Zahlungsausfall und Sperrung
(1) Kann eine fällige Zahlung nicht erfolgreich eingezogen werden, bleibt die Zahlungspflicht bestehen.
(2) Der Anbieter kann den Kunden nach fehlgeschlagenem Zahlungseinzug mahnen und eine angemessene Nachfrist setzen. Nach fruchtlosem Ablauf der Nachfrist ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu Dealservice, Software, Community, Drittanbieterzugängen und ergänzenden Materialien vorübergehend zu sperren.
(3) Eine Sperrung wegen Zahlungsverzugs beendet den Vertrag nicht. Die Zahlungspflicht bleibt bis zur wirksamen Beendigung des Vertrags bestehen.
(4) Der Anbieter kann offene Forderungen, Verzugszinsen und notwendige Kosten der Rechtsverfolgung nach den gesetzlichen Vorschriften geltend machen.
(5) Bei erheblichem oder wiederholtem Zahlungsverzug kann der Anbieter den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Bereits fällige Entgelte bleiben geschuldet.
§ 9 Zugang, Drittanbieter und technische Voraussetzungen
(1) Der Kunde benötigt ein internetfähiges Endgerät, eine stabile Internetverbindung, eine E-Mail-Adresse und je nach Tarif Zugang zu Drittplattformen wie Discord, Memberspot, Google Meet, TidyCal, Loom, ArbitrageOne oder EPR Pilot.
(2) Drittanbieterleistungen unterliegen ergänzend den Bedingungen und Datenschutzinformationen des jeweiligen Drittanbieters.
(3) Der Anbieter kann einzelne Drittanbieter ersetzen, wenn dadurch der wesentliche Leistungszweck des gebuchten Tarifs nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
(4) Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde haftet für Aktivitäten unter seinem Zugang, soweit er diese zu vertreten hat.
§ 10 Nutzungsrechte und Nutzungsverbote
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, die bereitgestellten Leistungen im Rahmen des gebuchten Tarifs für eigene gewerbliche Zwecke zu nutzen.
(2) Dem Kunden ist insbesondere untersagt:
- Deals, Alarme, Daten, Auswertungen oder Community-Inhalte systematisch an Dritte weiterzugeben.
- Inhalte weiterzuverkaufen oder öffentlich zugänglich zu machen.
- Zugänge mit Dritten zu teilen.
- Calls, Community-Inhalte, Deals oder Videoantworten ohne vorherige Zustimmung aufzuzeichnen.
- technische Schutzmaßnahmen, Tariflimits oder Nutzungslimits zu umgehen.
- die Community für unerlaubte Werbung, Spam, rechtswidrige Inhalte oder geschäftsschädigendes Verhalten zu nutzen.
(3) Bei Verstößen kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Abmahnung vorübergehend oder dauerhaft sperren. Bei schwerwiegenden Verstößen kann der Anbieter den Vertrag außerordentlich kündigen.
§ 11 Community und Kommunikation
(1) Die Nutzung der Discord-Community unterliegt den jeweils geltenden Community-Regeln. Diese sind Bestandteil des Vertrags.
(2) Ein Ausschluss aus der Community wegen Regelverstoßes berührt die Zahlungspflicht nicht, soweit der Ausschluss vom Kunden zu vertreten ist.
(3) Der Anbieter kann für Support, Orientierung und Community-Funktionen KI-Systeme einsetzen, insbesondere Happy AI, OpenAI und Anthropic Claude. Der Kunde soll keine sensiblen personenbezogenen Daten, Geschäftsgeheimnisse oder fremden Rechte verletzende Inhalte an KI-Funktionen übermitteln.
§ 12 Verfügbarkeit und Änderungen
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine angemessene Verfügbarkeit der eigenen Leistungen. Geplante Wartungen, Sicherheitsmaßnahmen, höhere Gewalt und Ausfälle von Drittanbietern bleiben außer Betracht.
(2) Für Drittanbieter wie Stripe, Discord, Memberspot, Google Meet, Loom, Brevo, ArbitrageOne oder EPR Pilot gelten deren jeweilige Verfügbarkeiten und Bedingungen.
(3) Der Anbieter darf Leistungen weiterentwickeln, austauschen oder anpassen, soweit der Vertragszweck nicht wesentlich eingeschränkt wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
§ 13 Haftung und Gewährleistung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt; die jährliche Haftungsobergrenze beträgt das im jeweiligen Vertragsjahr vom Kunden gezahlte Nettoentgelt.
(4) Die bereitgestellten Daten, Deals, Preisalarme, Auswertungen und Hinweise beruhen teilweise auf Drittquellen und Marktdaten. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Verkäuflichkeit, Lieferbarkeit oder wirtschaftliche Verwertbarkeit einzelner Informationen.
(5) Der Kunde trifft Einkaufs-, Verkaufs-, Steuer-, Rechts- und Unternehmensentscheidungen eigenverantwortlich.
§ 14 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß der Datenschutzerklärung unter https://happyarbitrage.de/datenschutz.
§ 15 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn sachliche Gründe vorliegen und der Kunde nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Über wesentliche Änderungen wird der Kunde in Textform mit einer Vorlauffrist von mindestens 30 Tagen informiert. Der Kunde kann den Änderungen innerhalb dieser Frist in Textform widersprechen.
(3) Im Falle eines fristgerechten Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum geplanten Wirksamwerden der Änderung kündigen, frühestens jedoch zum Ende einer vereinbarten Mindestlaufzeit. Eine fingierte Zustimmung durch Schweigen wird nicht vereinbart.
(4) Erfolgt kein Widerspruch und nutzt der Kunde die Leistungen nach Wirksamwerden der Änderung weiter, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen. Auf diese Folge wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen.
§ 16 Salvatorische Klausel und Teilnichtigkeit
(1) Sollte sich eine einzelne Leistungskomponente, insbesondere die in § 2 Abs. 3 beschriebene ergänzende Wissensdatenbank, aus rechtlichen Gründen ganz oder teilweise als unwirksam erweisen, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Die Parteien sind sich einig, dass die Hauptleistungen nach § 2 Abs. 1 (Software, Dealservice, Community und individuelle Beratung) wirtschaftlich und sachlich auch ohne die Nebenleistung selbständig sinnvoll bezogen werden können.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
§ 17 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.